Graf & Graf
Literatur– und
Medienagentur

Ellen Berg
Der ist für die Tonne

Ist das Liebe, oder kann der weg? Hannah, die als Coach für fachgerechtes Ausmisten arbeitet, soll ausgerechnet dem neuen Flirt ihrer Freundin ein geordnetes Zuhause verpassen. Prompt entbrennt mit dem eigenwilligen Pascal erbitterter Streit: behalten oder ab in die Tonne? Doch je mehr Hannah aufräumt, desto tiefer manövriert sie sich mitten ins emotionale Chaos – denn plötzlich findet sie nicht nur eine echte Leiche auf dem Dachboden, sondern fühlt sich auch so merkwürdig zu Pascal hingezogen …

Humorvoll, bissig, mit viel Herz und einer gehörigen Portion Anarchie erzählt Ellen Berg in ihrem neuen Band von emotionalem Ballast und Liebesverwirrung im Ordnungswahn.

Isabel Bogdan
Laufen

Eine Frau beginnt nach einem erschütternden Verlust zu laufen. Erst schafft sie nur kleine Strecken, doch nach und nach wird das Laufen wieder selbstverständlicher. Was als Davonlaufen beginnt, wird zum Pfad zurück ins Leben. Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Isabel Bogdan den Weg einer Frau, die nach langer Zeit der Trauer wieder Mut fasst, ihren Lebenshunger und Humor zurückgewinnt – und um ihr Leben läuft.

Isabel Bogdan
Der Pfau

Ein charmant heruntergekommener Landsitz, auf dem ein Pfau verrücktspielt. Eine Gruppe Banker, die zum Teambuilding dort eintreffen. Eine schwungvolle Haushälterin mit gebrochenem Arm, eine gewiefte Köchin sowie Lord und Lady McIntosh, die alles unter einen Hut bringen müssen ... doch dann verschwindet der Pfau.

Eine subtile Komödie in den schottischen Highlands – very british!

Karen Duve
Fräulein Nettes kurzer Sommer

Fräulein Nette ist eine Nervensäge! Dreiundzwanzig, störrisch und vorlaut, passt sie gar nicht in die Herde ihrer adligen Verwandten. Während ihre Tanten und Cousinen brav am Kamin sitzen und sticken, zieht sie mit einem Berghammer bewaffnet in die Mergelgruben, um nach Mineralien zu stöbern. Und schreibt auch noch Gedichte!

Die Geschichte der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, an die zu ihrer Zeit niemand geglaubt hat - meisterhaft erzählt von Karen Duve.

Wieland Freund
Die Törtel Reihe

Man muss nicht schnell sein, um viel zu bewegen! Der Baumarkt McGrün ist Törtels ganze Welt. Hier ist er geschlüpft, hier fühlt er sich wohl. Doch eines Tages wird er gekauft und – armer Törtel – unachtsam aus dem Autofenster geworfen. So landet Törtel in Müggeldorf, wo das Leben einige Überraschungen für die staunende Schildkröte bereithält und er plötzlich auf viele Tiere trifft!

Kirsten Fuchs
Mädchenmeute

Sieben Mädchen begegnen sich in den großen Ferien bei einem Sommercamp im Wald, das sich schnell als dubiose Angelegenheit erweist. Die Gruppe beschließt, auf eigene Faust Abenteuerurlaub zu machen, natürlich ohne den Eltern Bescheid zu geben, und schließlich wächst auch Charlotte, die anfangs schrecklich schüchterne Ich-Erzählerin, über sich hinaus.

In den Wäldern des Erzgebirges werden Sagengestalten und alte Geschichten lebendig. Die Mädchen erleben Grusel und reale Ängste, Gemeinschaft und Auseinandersetzungen und ein Abenteuer, das sie alle nie vergessen werden.

Thomas Glavinic
Das Leben der Wünsche

Stellen Sie sich vor, Ihre geheimsten Wünsche würden wahr. Die innersten, dunkelsten Wünsche, von denen Sie selbst bisher nichts ahnten. So ergeht es Jonas, dem ein Unbekannter eines Tages ein unerhörtes Angebot macht: "Ich erfülle Ihnen drei Wünsche." Der Ehemann und leidenschaftliche außereheliche Liebhaber lässt sich auf das Spiel ein – mit ungeahnten Folgen ...

Olga Grjasnowa
Der Russe ist einer, der Birken liebt

Mascha ist jung und eigenwillig, sie ist Aserbaidschanerin, Jüdin, und wenn nötig auch Türkin und Französin. Sie plant gerade ihre Karriere bei der UNO, als ihr Freund Elias schwer krank wird. Verzweifelt reist sie nach Israel und wird schließlich von der eigenen Vergangenheit eingeholt.

Der Roman erzählt von einer Generation, die sich nicht mehr auf ihren „Migrationshintergrund“ reduzieren lassen will, und schickt seine Protagonistin nach dem tragischen Ende ihrer Liebe auf eine große Reise und die Suche nach sich selbst.

Karen Köhler
Miroloi

Eine junge Frau lehnt sich auf. Gegen die Strukturen ihrer Gesellschaft und für die Freiheit. Ein Dorf, eine Insel, eine ganze Welt: Karen Köhler erzählt von einer jungen Frau in einer abgeschirmten Gesellschaft. Hier haben Männer das Sagen, dürfen Frauen nicht lesen, lasten Tradition und heilige Gesetze auf allem.

Was passiert, wenn man sich in einem solchen Dorf als Außenseiterin gegen alle Regeln stellt, heimlich lesen lernt, sich verliebt?

Robert Menasse
Die Hauptstadt

In Brüssel laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen. 
In seinem vielfach ausgezeichneten Roman spannt Robert Menasse einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und großen Gefühlen. 
Und was macht Brüssel? Es sucht einen Namen – für das Schwein, das durch die Straßen läuft.

Susann Pásztor
Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Bei seinem ersten Einsatz möchte er alles richtig machen. Doch sein Versuch, die sterbende Fraumit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, scheitert grandios …

Katerina Poladjan
Hier sind Löwen

1915: Die Bibel einer armenischen Familie ist das Einzige, was den Geschwistern Anahid und Hrant auf ihrer Flucht bleibt. Hundert Jahre später wird der Restauratorin Helen diese Bibel anvertraut. »Hrant will nicht aufwachen«, steht am Rand einer Seite gekritzelt. Helen taucht ein in die Rätsel des alten Buches, in das moderne Armenien und in eine Geschichte von Flucht, Verlust und dem Schmerz, der auch Generationen später noch nachhallt. Klug, bewegend und beinahe märchenhaft: ein Roman wie eine Schatztruhe.

Marc Raabe
Zimmer 19

Mord vor laufender Kamera – Ein neuer Fall für Tom Babylon: Auf der Eröffnungsveranstaltung der Berlinale wird zum Entsetzen aller ein Snuff-Film gezeigt. Das Opfer: die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller. Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns ermitteln unter Hochdruck. Was hat der Bürgermeister zu verbergen?

Ulrich Woelk
Der Sommer meiner Mutter

Sommer 1969. Während auf den Straßen gegen den Vietnamkrieg protestiert wird, fiebert der elfjährige Tobias in Köln der Mondlandung entgegen. Seine Eltern freunden sich mit den neuen Nachbarn an, und deren dreizehnjährige Tochter, Rosa, eigenwillig und klug, bringt ihm nicht nur Popmusik und Literatur bei, sondern auch Berührungen und Gefühle, die fast so spannend sind wie die Raumfahrt. Ein Sommerabenteuer mit tragischem Ende …

Takis Würger
Der Club

Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Als ihm ein Stipendium für die Universität in Cambridge vermittelt wird und er als Gegenleistung dort Hinweise für ein Verbrechen finden soll, weiß er noch nicht, worauf er sich einlässt. Er verliebt sich in Charlotte, die ihn in die Bräuche der Snobs einweiht. Schon bald muss er feststellen, dass hinter den Türen Dinge passieren, über die keiner spricht.

Eine Geschichte über Familie und Verrat, Freundschaft und Hass, Eliten und Wahnsinn, über das Boxen und die Frage, was wir bereit sind zu geben, um dazuzugehören.

Beltz
Das schaurige Haus von Martina Wildner

Ein verfluchtes Haus, Alpträume und eine wirklich nette Familie ...

Hendrik und Eddi sind mit ihren Eltern in ein kleines Dorf im Allgäu gezogen. Aber irgendjemand scheint zu wollen, dass sie aus dem Haus am Pestkirchlein so schnell wie möglich wieder verschwinden. Als Eddi schlafwandelt und furchtbare Albträume hat, ist für den großen Bruder klar: Auf dem Haus liegt ein Fluch! Zusammen mit Ida verfolgt Hendrik mysteriöse Spuren. Doch können die beiden den schaurigen Fluch bannen, bevor er neue Opfer fordert?

Der Ursuppenprinz von Christina Ebertz

»Sie hielt das Röhrchen dicht vor ihre Augen. Durch die goldbraune Flüssigkeit war undeutlich ein Junge zu erkennen, etwa so groß wie ein Teelöffel. Er war es. Der Prinz.«

Alle in Doros Familie sind hochbegabt. Alle, bis auf Doro. Sie schwänzt lieber den Unterricht und fährt auf ihrem Einrad Elwood durch die Gegend. Doch dann klaut Doro im Museum ein eingemaltes Haar vom Gemälde eines Prinzen. Das wirft sie daheim in die Ursuppe, an der ihre Mutter forscht und mit der sie – bislang vergeblich – nachweisen will, wie Leben entsteht. Doros heimlicher Nebenversuch ist erfolgreicher und es entsteht ein kleiner, ziemlich frecher Prinz. War das Zauberei? Oder doch Wissenschaft? Doro hat keinen Schimmer. Dummerweise will der Prinz auf keinen Fall geheim bleiben, sondern mischt sich überall ein!